Demenzsensible Wohnberatung
Eine demenzgerechte Wohnung schützt vor Stürzen, reduziert Überforderung und verlängert die Selbstständigkeit. Wir zeigen Ihnen, welche kleinen Veränderungen den größten Unterschied machen.

Barrieren im eigenen Wohnraum bleiben lange unbemerkt
Was charakterisiert Barrieren im eigenen Wohnraum?
Sie werden als gegeben hingenommen
Sie werden nicht hinterfragt
Sie zeigen sich erst im Laufe von sich verändernden Bedürfnissen. Definitiv dann, wenn wir älter werden.
Sie werden bei zunehmender Demenz oder Gebrechlichkeit noch deutlicher sichtbar.


Welche alltäglichen Dinge für Menschen mit Demenz bereits zur Herausforderung werden können

Sturzursache Nr. 1
Der nächtliche Gang zur Toilette ist die häufigste Sturzursache. Hier legen wir besonderen Wert auf Prävention bei unserer Wohnberatung.

Auslöser für Überforderung
Eine große Auswahl an Geschirr im Schrank kann für Menschen mit Vergesslichkeit zunehmend überfordernd sein.

sich verändernde Wahrnehmung (1)
"Das Puzzle muss jetzt endlich einmal fertig gemacht werden, da fallen sonst die Kinder rein!" (Zitat einer an Demenz erkrankten Seniorin zu dem hier sichtbaren Schlagschatten eines Klavierhockers)

sich verändernde Wahrnehmung (2)
Dieses Piktogramm wurde im Test mit demenziell erkrankten Menschen nicht mehr mit einem WC in Verbindung gebracht: man sah in dem Bild eine Weinflasche, ein Glas, eine Blumenvase.

Kleine Alltags-Helfer (1)
Dieser schöne Tisch mit seiner stabilen Tischumrandung erleichtert das Aufstehen und Hinsetzen enorm

unvermutete Barrieren für Menschen mit Demenz
Meist gehen wir gedankenlos über diese handelsüblichen Eingangsteppiche. Nicht selten kommt es aber vor, dass eine an Demenz erkrankte Person so einen Teppich plötzlich nicht mehr betreten möchte. Der Grund: er wird als bedrohlicher Schacht wahrgenommen.

sich verändernde Wahrnehmung (3)
Hier wurde eine Tür in einer Pflegeeinrichtung ganz bewusst "unkenntlich" gemacht. Dieses vermeintliche Bücherregal kann jedoch Frustration bei manchen Menschen mit fortgeschrittener Demenz hervorrufen, wenn sie versuchen sollten, sich ein Buch zu nehmen.

Treppen-Gehhilfen
Diese stabile Treppensteighilfe gibt wieder Halt und Sicherheit und ermöglicht noch lange ein selbstständiges Treppensteigen. (Ist ja fast schon ein Fitness-Gerät für mehrmals tägliches Treppen-Workout)

Farben erleichtern Alltägliches
Badezimmer und WCs, die Ton in Ton gehalten sind (meistens alles in weiss), können bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz zur großen Herausforderung werden. Farbliche Kennzeichnung macht einen großen Unterschied und verlängert definitiv die Selbstständigkeit im Alltag
Die Wohnberatung zielt darauf ab, Barrieren und Herausforderungen in Ihrer Wohnumgebung auf zu zeigen
Für mehr Informationen können Sie hier einfach und ganz bequem ein kostenloses Beratungsgespräch buchen. Wir freuen uns, Sie persönlich kennenzulernen und mit Ihnen Ihre aktuelle Wohnsituation auf mögliche Barrieren- mit speziellem Fokus auf eine Demenzerkrankung hin- zu betrachten.
Demenzsensible Wohnberatung analysiert den Wohnraum auf versteckte Barrieren, die für Menschen mit Demenz zur Gefahr werden können. Kleine Anpassungen wie farbliche Kennzeichnungen, bessere Beleuchtung oder das Entfernen von Stolperfallen erhöhen die Sicherheit und verlängern die Selbstständigkeit.
Die Wohnberatung richtet sich an Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen, die den Verbleib in der gewohnten Wohnumgebung so lange wie möglich ermöglichen möchten.
Zunächst findet ein kostenloses Erstgespräch statt. Danach analysieren wir gemeinsam die Wohnsituation und erstellen einen individuellen Maßnahmenplan zur demenzgerechten Anpassung des Wohnraums.
Der nächtliche Gang zur Toilette ist die häufigste Sturzursache bei älteren und demenzkranken Menschen. Gezielte Beleuchtung und die Entfernung von Hindernissen auf diesem Weg sind einfache, aber wirksame Maßnahmen.
Wir unterstützen Menschen mit Demenz darin, den Abbau ihrer kognitiven Fähigkeiten sowie den fortschreitenden Verlust von Alltagsfähigkeiten um wertvolle Zeit zu verzögern.
Wir unterstützen dich als Angehörige/n dabei, u.a. eine neue Art der Kommunikation zu trainieren, um auch mit herausfordernden Situationen besser umgehen zu können.
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